Schwäbische Maultaschen

veröffentlicht am 18.03.2021

Die schwäbische Antwort auf die italienische Ravioli?

Die schwäbische Traditions-Flachnudel hat ein Herz aus Hack, Brät und Spinat. Mit in Butter gebratenen Zwiebelringen ein kleiner Traum!

Je nach Region und Familie variieren die Rezepte und die Füllungen. Da die traditionelle Füllung jedoch immer auf Fleisch basiert, kennt man die Maultaschen unter dem Begriff Hergotts Bescheißerle, da in der Fastenzeit hier das Fleisch „versteckt“ wurde.

Die Maultasche galt einst als traditionelle schwäbische Speise für die Osterfeiertage, welche vor allem in der Karwoche auf den Tisch kam. In diesem Zusammenhang kam sie auch zu ihrem eher unchristlichen Namen „Herrgottsbscheißerle“. Da während der Fastenzeit bis zum Ostersonntag traditionell kein Fleisch gegessen werden darf, haben die findigen Schwaben das Fleisch einfach in den Maultaschen „versteckt“.

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Die deutsche Küche

veröffentlicht am 05.08.2020

Grünkohl mit Pinkel – Der Klassiker des Nordens

„Budder bei die Fische!“

Dieser norddeutsche Spruch kommt nicht von ungefähr, immerhin dreht sich in der norddeutschen Küche vieles um Fisch und Meeresfrüchte.
Wenn Ihr einmal nach Norddeutschland kommt, werden Euch klassische Gerichte, wie Labskaus, Pannfisch, Fischbrötchen, Büsümer Krabben, Matjes Hausfrauenart, Finkenwerder Scholle, Heringssalat und Aalsuppe begegnen.
Aber auch andere Leckereien, wie Franzbrötchen, Heidechnuckenbraten, Ochsenschwanzsuppe und Rote Grütze sind typisch norddeutsch.
Der wohl bekannteste Dauerrenner ist jedoch Grünkohl! Seine Saison wird sogar ausgiebig mit sogenannten Grünkohlfahrten gefeiert. Dazu zieht man in Gemeinschaft los zum Deich und endet nach einer feuchtfröhlichen Bollerwagentour in einem Lokal, um Grünkohl zu essen.

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